Mittwoch, 25. September 2024

Verstärkerbusse bis zu Osterferien verlängert

16. Februar 2022 | Kategorie: Kreis Germersheim

Foto: Pfalz-Express

Kreis Germersheim – Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am 14. Februar einstimmig die Verlängerung der Corona-Verstärkerfahrten bis zum Beginn der Osterferien (12. April 2022) beschlossen.

„Die Inzidenz ist anhaltend hoch und eine Entspannung ist im Hinblick auf die Ausbreitung der Omikron-Variante unwahrscheinlich. Deshalb ist es wichtig, durch den Einsatz zusätzlicher Verstärkerfahrten, gerade auf hochfrequentierten Buslinien der beengten Situation in den Schulbussen weiterhin entgegenzuwirken“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Bereits zuvor hatte der Landkreis Germersheim per Eilentscheidung für eine Bereitstellung zusätzlicher Verstärkerbusse bis zum 14. Februar gesorgt und bei den Busunternehmen Zusatzfahrten bestellt.

Ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach den Richtlinien Corona-Schülerverkehr wurde jeweils beim zuständigen Ministerium gestellt. Die Förderung betrug bisher 90 Prozent. Eine offizielle Kostenzusage erfolgte bislang nicht. Für den Kreis ist es eine freiwillige Leistung. Die Kosten dafür belaufen sich für die Zeitspanne vom 15.2. bis 12.4.2022 (36 Schultage) auf rund 104.490 Euro.

„Die Busunternehmen benötigen für die Bereitstellung der Fahrzeuge und des Personals eine gewisse Vorlaufzeit und auch Planungssicherheit. Deshalb ist war es notwendig, dass der Kreisausschuss die Verlängerung der Verstärkerfahrten beschlossen und auch der damit verbundenen Leistung der überplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen zugestimmt hat“, so Brechtel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität teilte im Oktober in einem Schreiben mit, dass eine Förderung der Zusatzverkehre nur weitergeführt werden kann, wenn die Inzidenz den landesweiten Wert von 75 überschreitet. Aktuell liegt sie bei über 1000 und damit weit darüber.

„Umso notwendiger ist es deshalb, die Verstärkerbusse auch weiterhin einzusetzen“, so Landrat Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Christoph Buttweiler.

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